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Die Gefahren für unseren einheimischen Braunbrustigel

sind vielfältig und er gerät zunehmend in große Not.

Darum kümmere ich mich mit viel Herzblut bereits seit

über 10 Jahren u.a. um diese bedrohte Tierart.

Fast 500 Tiere wurden mittlerweile aufgezogen, behandelt,

gepäppelt, medizinisch versorgt und überwintert.

Es kostet enorm viel Zeit, Kraft, Geld und jede Menge Nerven,

aber jedes einzelne kleine Leben ist es wert!

Mittwoch, 22. Januar 2020

Winterschlaf mit Hindernissen 😓



Winter ohne Schnee - ist nicht wirklich schee!
Wolken ohne Niederschlag - die Natur so gar nicht mag!
Machen Menschen viel Lärm und Geschrei-
ist für Igel der Winterschlaf schnell vorbei !

Was fast lustig klingt, ist so gar nicht lustig!
Wolken ziehen über's Land, aber es gibt weder Schnee 
noch Regen. Zwar hat es nachts durchaus Frost - 
heute Nacht bis minus 5 Grad, aber das wars.

Der Boden ist trocken und die Sonne scheint an vielen 
Tagen, als gäbe es kein Morgen mehr. 
Für einen Januar ausgesprochen ungewöhnlich 
und teilweise auch viel zu mild.

Ja - und die Menschen - emsig und geschäftig -
den Blick für "Elementares" längst verloren 😕
Ruhen die Strassenbauarbeiten zur Zeit -
gab es Hoffnung auf etwas Stille rund um das Igeldorf
mit all den Stachelnasen, die Winterschlaf halten wollen und sollen. 

Aber wie so oft - hat ja immer jemand noch was zu tun. 
Tagelang läuft nun beim Nachbarn - direkt
oberhalb der Wintergehege - pausenlos der Betonmischer,
der Bagger und der Gabelstapler mit seinem nervtötendem Gepiepse
beim Rückwärtsfahren 🙈
Das ganze Spektakel wird begleitet von lautstarkem
Geschrei von Erwachsenen und einer großen Schar Kinder.

Die Summe all dieser Gegebenheiten legen sich wie dunkle Wolken
über das kleine Igeldorf. In all den Jahren konnten die Tiere
noch halbwegs rundherum leben und auch schlafen.
Jetzt sieht es düster aus - selbst das kontrollierte 
Überwintern der Igel wird zu einer Herausforderung. 

Inzwischen sind fünf Igel wieder wach - darunter auch Knöpfchen, 
die als erfahrene Altigelin unter anderen Umständen sicher
noch nicht wieder aus dem Winterschlafnest gekrochen wäre.
Lilliput, Plumberry, Peachy und Prickly Chestnut 
müssen nun ebenfalls wieder mit Naßfutter gefüttert werden. 

Einzig auf dem Balkon sind die Tiere etwas abgeschirmt vom 
Lärm und den ständigen Bodenerschütterungen.

Ich würde hier viel lieber nette und heitere Geschichten
schreiben, aber die Realität lässt sich manchmal 
einfach nicht schönreden. 😟

Nichtsdestotrotz geht es mit der Igelpflege weiter.
Bei Hugo sah es etliche Tage nicht wirklich gut aus.
Er verlor Gewicht und nahm nur wenig Futter 
zu sich. Täglich bekam er Infusionen und Aufbaumittel,
sowie Antibiotikum und Aufbaunahrung.
Seine Atmung rasselt und er hat einen massiven Befall
mit Lungenwürmern. 

Inzwischen zeigen die Medikamente Wirkung und er hat
zugenommen 👍 Nun kann endlich Behandlung gegen
die Lungenwürmer in Angriff genommen werden. 




Die kleine Trixi brauchte ebenfalls nochmals eine Behandlung
und ist jetzt aber hoffentlich bald soweit, in ihr fertiges 
Außengehege zu ziehen. 






🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾



Nachtrag 23.01.20






Der Bagger und der Betonmischer des Nachbarn machen heute
Pause , dafür werden gegenüber von 8:00 bis 15:00 Uhr
mit 3 Motorsägen und ohrenbetäubendem Lärm 
 sämtliche Bäume und Sträucher neben der
Straße radikal entfernt  😠

Nach dem Motorsägenmassaker:


Kahlschlag soweit das Auge reicht 😱😠😡






Mein Fazit:

Der Klimawandel ist in aller Munde, 
aber im Hirn der Entscheidungsträger 
ist er längst noch nicht angekommen!

🙈😕



Sonntag, 19. Januar 2020

Überraschungen

Lichtblicke im Wolkenmeer 

Bisher gab es im Januar nur sehr wenig Niederschläge -
Schnee gab es bisher überhaupt nicht. 
Für Morgen sind ein paar Flocken gemeldet - 
welch Überraschung, wenn das tatsächlich passiert.😎
Man darf gespannt sein.

Apropos Überraschungen 😇

Über eine ortsansässige Tierarztpraxis hat 
Meli L. folgenden Aufruf bei Facebook gestartet- 
mit der Bitte um Unterstützung für die 
Igel-Nothilfe-Taubertal 💗 - da inzwischen
schon etliche Igel auch über die Praxis bei mir gelandet sind. 


Hier nochmals ein ganz herzliches Dankeschön 💝

Wer weiß, vielleicht wird auch bei Meli mal 
der eine oder andere Igel auf ihrem Gelände ein 
neues Zuhause finden 😉


📌👥📖📌

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ist auf der Suche nach einem Engel.
                        22. November 2019


 Kennen Sie die „Igelfrau“ aus Schäftersheim? 🦔

 Chris K. rettet und päppelt seit vielen Jahren Igel(kinder) mit viel Herzblut und 
Leidenschaft. 💕  Viele Igel hat sie bereits vor dem sicheren Tod bewahrt und wieder
erfolgreich ausgewildert. 

In unserem Wartebereich haben wir einen Artikel über Chris' Arbeit sowie eine Spendenkasse, über die Sie die Arbeit der engagierten Dame finanziell unterstützen können.
Denn Frau K. finanziert jede Igelrettung aus eigener Tasche und ist dringend auf Ihre Spenden angewiesen!
In 2019 hatte Chris bereits 25 Igel, die meisten wurden von besorgten Menschen zu ihr gebracht. Viele der Igel wurden liebevoll mit der Hand aufgezogen und die meisten von ihnen erfreuen sich inzwischen (wieder) bester Gesundheit. 😍

Wenn Sie mehr über ihre Arbeit erfahren möchten - kommen Sie vorbei!
Wenn Sie die Möglichkeit haben, gesunde Igel bei sich auszuwildern - kommen Sie vorbei!
Wenn Sie den Artenschutz der Igel und Chris' Arbeit unterstützen möchten, schauen Sie doch mal unter: 


Wir sagen ein ganz herzliches Dankeschön im Namen von Chris und "ihren" Stachelkugeln. 💕



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Und genau auf diesen Aufruf hat sich Angelika B. bei mir gemeldet.
Sie hat einen großen Garten und würde gern einen Igel, nicht 
nur auswildern, sondern sogar überwintern.

Die Überraschung war groß, denn bis dato hatte ich von diesem 
Aufruf noch gar nix mitbekommen. Mir fehlt meistens die 
Zeit um regelmäßig bei FB auf dem Laufenden zu bleiben. 😅

Angelika ist keine Frau von unnötig vielen Worten - bereits nach
zweimaligem Treffen nahm sie die Umsetzung in Angriff. 
Flugs ließ sie ein Freigehege im Garten bauen und 
im Anschluss noch ein geeignetes Winterschlafhaus.

Chapeau kann ich da nur sagen - großes Kompliment für diese
tolle Umsetzung sämtlicher Vorgaben 👍

Bereits am Donnerstag durfte Rosi in ihre neue Pflegestelle
umziehen und sich im Außengehege einrichten 😏


Rosi hält so gar nix vom Fotografieren


Tolles Freigehege für Rosi

Per WhatsApp erreicht mich täglich ein kleines Update 
von Angelika - ganz lieben Dank auch für diese Mühe 🙏

Rund um ihren Garten beobachtet sie immer wieder Igel und so wird
Rosi vermutlich im Frühjahr nach der Auswilderung in bester 
Gesellschaft sein. 💕



🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾


Und weil wir gerade bei Überraschungen sind - 
am Tag vorher - also Mittwoch, 15.01.20
bringt mir Heike P. einen weiteren Nofall-Igel.

Sie hat sie Hermine getauft - mit 404 Gramm hat auch sie 
keine Chance, den Winter zu überstehen. 




Wie bei Hugo habe ich auch bei ihr Lungenwurmlarven gefunden
und einen hochgradigen Befall von Capillaria.
Sie hustet mit Hugo um die Wette und nächste Woche
sind bereits zwei Tierarztbesuche geplant. 

Nun werden also zwei weitere Winterquartiere benötigt 
und es bleibt zu hoffen, dass auch diese beiden
es schaffen und noch eine Mütze Winterschlaf bekommen. 



📌


Last but not least hat dann auch noch Werner K. - 
der Pate von Lilliput eine Überraschung 
bereitet - aber darüber werde ich zu gegebener Zeit
ausführlich berichten. 

An dieser Stelle vorab schon mal 
im Namen aller Stachelnasen




  

Mittwoch, 15. Januar 2020

Unverhofft kommt oft

Sonnenaufgang im Januar 

Der Januar ist für die Jahreszeit zu mild - eine Folge des Klimawandels?!
Bis zu 2 Grad liegen die Temperaturen über der Norm. Ob überhaupt
noch mit einem "Winter" gerechnet werden kann ist fraglich.
Für die Tiere, die Winterschlaf halten, keine einfache Sache.

Einige meiner Winterschläfer kommen immer mal wieder 
aus ihren Schlafnest - und andere bleiben erst 
gar nicht drin. Lilliput, Big Apple und Plumberry
geistern immer mal wieder im Gehege umher.
Bei den anderen ist vorerst Ruhe eingekehrt.

Die kleine Lilly schläft laut Martin bereits seit einiger Zeit, 
während Knubbel laut Melanie noch gar nicht 
daran denkt, Winterschlaf zu halten. 

Hier sitzen noch Trixi, Rosi und Picksy in der Krankenstation.
Sie verstoffwechseln noch die zuletzt erhaltenen 
Medikamente. 

            
Trixi 
Rosi 


Picksy

Allerdings gibt es bei Picksy vermutlich noch eine weitere "Baustelle".
Alle drei Igel verlieren relativ viele Stacheln, aber bei 
ihm ist es extrem. Zur Sicherheit wurde eine Pilzkultur angelegt -
in 10 - 14 Tagen wissen wir dann, ob er einen Hautpilz hat.
Dann dauert die Behandlung wohl noch wesentlich länger - 
aber die Hoffnung bleibt, dass dem nicht so ist. 

Ein Ende des Behandlungsmarathons war also schon in Sicht, 
als ich gestern nach der Arbeit meinen AB abhörte.
Waltraud O. hat nachmittags einen kleinen Igel
auf ihrer Wiese gefunden und war unsicher, was sie mit
ihm machen sollte. Zum Glück hat sie ihn erstmal 
in Obhut genommen und wartete nun auf einen Rückruf. 
Da wir schon mehrfach in Sachen Igel Kontakt hatten,
lief auch alles weitere reibungslos.

Um 18:00 Uhr erfolgte die Übergabe des kleinen
Igelzwergs. Sie nannte ihn Hugo und meinte,
er wiegt um die 170 Gramm 😱 
Vermutlich hat sie sich vertan, denn trotz Futter 
konnte er unmöglich so viel zugenommen haben,  
bei mir wog er tatsächlich 326 Gramm 🙏😅
Das ist jetzt immer noch sehr wenig, aber immerhin.

Mit diesem Gewicht hat er draußen keine Chance, 
den Winter zu überstehen - unabhängig, 
wie mild der Winter auch sein mag.  




Seine Atmung rasselt ordentlich und lässt nichts Gutes vermuten.
Immerhin hat er heute Nacht etwas gefressen und auch 
zugenommen. Nun folgt das übliche Procedere - 
Minizecken in mehreren Sitzungen entfernen, 
mikroskopische Untersuchung seiner Hinterlassenschaften etc. 




Meistens zeigt sich in den ersten 3-5 Tagen, wie ernst es 
wirklich um die aufgefundenen Igel steht. 
Durch den Stress der Gefangenschaft bricht häufig auch ihr 
Immunsystem zusammen und sie entwickeln eine Sekundärinfektion.
Auch kann es zu einem Anstieg der Parasitenpopulation kommen, 
 die sich in der Wärme ebenfalls wohl fühlen.

Nun wird also ein weiteres Wintergehege benötigt - 
ganz nach dem Motto - 

und erstens kommt es anders - 
und zweitens als man denkt 😅




📌💮💮💮💮💮💮💮💮📌




Und dann gab es gestern noch diese traurige Nachricht





Ein Schauspieler mit eigenwilligem Format hat diese Welt verlassen. 
Die Stadt Hamburg und seine Kollegen und Begleiter haben 
ihm einen würdigen Abschied bereitet.

Gute Reise 

🌈🌟😥





Freitag, 10. Januar 2020

Ein Winter ohne Winter, aber hoffentlich nicht ohne Winterschlaf

Nebel im Tal  

Grüne Winter sind in unserer Region ja inzwischen 
schon fast normal, aber Plusgrade im zweistelligen
Bereich im Januar eher nicht. 

Auch die kleine Leila ist inzwischen auf den Balkon 
in ein Außengehege umgezogen.
Bereits nach der zweiten Nacht draußen, 
hat sie sich nicht mehr blicken lassen.




Während Lilliput mal draußen war, die komplette
Notration Trockenfutter aufgefressen hat, aber am nächsten Tag 
dann doch das Naßfutter wieder stehen ließ.
Er ist wohl noch wankelmütig.

Ähnlich ist es bei Plumberry und Big Apple -
aber Knöpfchen, Peachy, Diva und Frieda 
sind scheinbar fest entschlossen.😴

Diese Woche wurde nun endlich auch der neue Hasenstall zum 
Wintergehege umfunktioniert und optimiert.






Jeweils zwei Boxen ergeben ein Gehege - 
links mit Holzhaus und Stroh und rechts
 Platz für Futter- und Wassernapf.








Notfalls sogar mit Sonnen- Wetter - und Sichtschutz 

Kiwi und Prickly Chestnut sind bereits eingezogen.

























An dieser Stelle sei mal grundsätzlich erwähnt, dass ein Igel,
der kontrolliert überwintert wird, neben einem gut 
isolierten Schlafhaus auch eine Lauffläche benötigt,
da es sonst zu Lähmungen kommen kann. 

Immerhin geht er nicht auf Knopfdruck in den Winterschlaf  
und nicht selten sind sie bereits im März oder April bereits
wieder wach. Eine Auswilderung kann in unserer Region 
meist erst nach den Eisheiligen Mitte Mai erfolgen, da erst dann genug 
Deckung und Nahrungstiere in der Natur verfügbar sind. 

Der Hasenstall ist eher eine "Notlösung", 
 da nicht unbegrenzt Freigehege auf der Wiese vorhanden sind. 
Später wird der Igel vor der Auswilderung aber noch in so ein 
Freigehege umziehen, um tatsächlich auch
Kontakt mit der Natur zu bekommen. 

Kunststoffboxen sind grundsätzlich nur für den Innenbereich
verwendbar - für kranke oder verletzte Tiere. Diese haben selten einen 
großen Bewegungsdrang und die Boxen lassen sich sehr gut desinfizieren - 
besonders wichtig bei Kokzidien z. Bsp. !


Desinfektion vor jeder Neubelegung Pflicht!

Eine Überwinterung in solchen Boxen ist auch laut Pro Igel
nicht vertretbar, obwohl es inzwischen immer öfter
als tolle "Lösung" propagiert wird. 

Bitte nicht einfach alles nachmachen, was in diversen 
Social Media-Kanälen empfohlen wird, sondern
sich auf kompetenten Seiten selbst schlau machen. 

Für ein gut isoliertes Schlafhaus eignen sich für den Boden
einige dicke Lagen Zeitungspapier und darauf Stroh 
bis unters Dach. Laub eignet sich nur, wenn es sich der Igel 
selbst zusammensucht und damit sein Nest baut.

Heu ist definitiv ungeeignet, obwohl auch des öfteren empfohlen - 
es ist ein Futtermittel, isoliert nicht, zieht Feuchtigkeit, 
schimmelt leicht und die langen Grashalme können sich die 
Tiere leicht um die Gliedmaßen wickeln. 


Es gibt also einiges zu beachten, aber es 
ist durchaus machbar 👍


🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾



Im Garten ist es zwar stiller geworden, 
aber außer den Vögeln wurde auch 
 dieser kleine Kamerad gesichtet  😉


Hausbesetzung im leeren Futterhaus 🐭





Hier noch ein paar Archiv-Fotos vom Winter 2018  ⛄















Schnee wär so schee ......




Sonntag, 5. Januar 2020

Ready for ..... Winterschlaf 😉😴

Väterchen Frost hat seine Spuren hinterlassen 

Das Wetter ist wechselhaft - aber die Nächte sind
kalt und teilweise frostig. 
Laut Wetterprognosen wird es einen milden 
Winter geben und mit Schnee sieht es in 
unserer Region ganz mau aus.

Frieda und Lilliput wurden an Silvester
gut abgedeckt und haben beide die Knallerei gut überstanden.
Nun dürfte auch das letzte Pulver verschossen sein
und hoffentlich keine Raketen mehr folgen. 😤😅

Mit Hochdruck wurden die Außengehege auf Vordermann
gebracht und gestern durften einige Stachelnasen
endlich umziehen. 

Allen voran Knöpfchen, die zwar immer noch 
Gewichtsschwankungen hat, aber 
längst nicht mehr so krass wie am Anfang. 
Ab jetzt gibt es beim Futter keine Mätzchen mehr.


Knöpfchen

Plumberry - ebenfalls eine ruhigere Vertreterin ihrer Art 
bezog zwischen Lilliput und Knöpfchen Quartier im Garten. 



Plumberry 

Big Apple und Peachy sind beide etwas temperamentvoller
und  haben nebeneinander ihre Unterkunft auf der anderen 
Seite des Gartens bezogen.

Alle haben eines gemeinsam - sie waren 
nicht sonderlich kooperativ beim Fotografieren 😵
Es könnte aber auch damit zusammenhängen, 
dass alle das Procedere des "Markierens" 
ziemlich lästig fanden.


Big Apple




Peachy




















Auch Diva siedelte um - in einen großen Hasenstall auf
dem Balkon, allerdings eher notgedrungen. 
Sie hatte einen hochgradigen Befall mit Capillaria, wurde erfolgreich 
behandelt. Sämtliche Kotproben danach waren alle ohne Befund. 
Nun hat sie seit einigen Tagen das Fressen eingestellt, 
obwohl ihr Gewicht eher an der Untergrenze liegt.
Vielleicht ist sie auch ein Bonsai-Igel, so wie Lucy ?!?

Es ist auch denkbar, dass sie nun einfach endlich Winterschlafen will - 
und so wird sie unter genauer Beobachtung in den nächsten
Tagen die Chance dafür haben. 
Falls sie nicht schläft und draußen im Gehege rumläuft 
ohne zu Fressen, muss sie nochmals zurück ins Warme
und wir müssen erneut Ursachenforschung betreiben. 

Allerdings kann man das Verlangen nach Winterschlaf auch nicht 
aufhalten. Das beste Beispiel dafür ist Frieda, die auch im warmen Zimmer
bei 22 Grad beschließt, ihren Winterschlaf anzutreten,
wenn draußen das Wetter auf Winter steht. 
Einige Igel haben wohl ein Gespür für die Wetterlagen,
unabhängig, wie sie untergebracht sind. 


Für ein Foto war die kleine Diva leider nicht zu haben, 
darum hier eines aus dem Archiv:


Diva - zugeknöpft wie immer !