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Die Gefahren für unseren einheimischen Braunbrustigel

sind vielfältig und er gerät zunehmend in große Not.

Darum kümmere ich mich mit viel Herzblut bereits seit

über 10 Jahren u.a. um diese bedrohte Tierart.

Fast 500 Tiere wurden mittlerweile aufgezogen, behandelt,

gepäppelt, medizinisch versorgt und überwintert.

Es kostet enorm viel Zeit, Kraft, Geld und jede Menge Nerven,

aber jedes einzelne kleine Leben ist es wert!

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Mittwoch, 10. Juni 2026

Ein Todesfall - ein zurückgelassener Hund - und ein Problem




Wie im vorherigen Post zu lesen war, ist mein Bruder
im Mai verstorben. Seit Januar kämpfte er 
mit gesundheitlichen Problemen. 
Rein ins Krankenhaus, mehrmalige Verlegung - 
Entlassung in die Kurzzeitpflege und alles
wieder von vorn. 🙈😱

In dieser ganzen Zeit war sein Hund Bobby 
tagsüber an einer langen Leine in einer Hundehütte. 
Nachts durfte er ins Haus und war allein.  
Nachbarn und Freunde haben ihn versorgt, 
so gut es ihnen möglich war. 

Die einfachste Lösung wäre natürlich gewesen, den 
kleinen Opi in ein Tierheim zu bringen.
Es wäre aber für den kleinen Kerl mit Sicherheit
alles andere als gut gewesen. 

Also musste eine Lösung her und zwar schnell.
15 Igel und 5 Katzen sind jetzt nicht gerade 
optimale Bedingungen, um einen Hund aufzunehmen, 
der es mit Katzen so gar nicht hat. Und Katzen, 
die so gar nix mit einem Hund am Hut haben 😅🙈

Aber ein Versprechen auf dem Sterbebett gilt 💖
So kam ja schon Kater Flecki im Januar
in die Hausgemeinschaft 😅😍
Nun also auch noch ein Hund - zunächst erstmal in Pflege.

Grundsätzlich finde ich Hunde toll, also werden wir das Hundekind
schon irgendwie schaukeln.  

Zunächst brauchte er eine vernünftige Leine mit Geschirr, 
damit er auch im Auto save ist. 
Und natürlich noch einiges drumherum.


Das nächste Problem waren seine Zähne - er konnte kaum fressen -
also zeitnah zum Tierarzt.
Das Ergebnis war besorgniserregend - im vorderen Bereich waren 
fast alle Zähne locker und entzündet. 
Eine Zahnsanierung wurde von der Tierarztpraxis kurzfristig möglich 
gemacht. Noch in der gleichen Woche erfolgte die OP. 


Es war kein Schnäppchen, aber die Zähne mussten raus und 
es gab keine andere Option. 
Bobby war sehr umgänglich und ließ alles über sich ergehen.
Er wurde sehr fürsorglich versorgt und mittags 
durfte er auch wieder mit nach Hause. 

Seine Belohnung war gleich eine Gassi-Runde im Wald. 
Er liebt es, draußen seine Runden zu drehen und 
mein Mehrwert ist die Anzahl der Schritte
und die herrliche Natur zu allen Tageszeiten 😁











Doch ein weiterer, wichtiger Termin stand noch an - 
Bobby hatte ziemlich verfilztes Fell, welches teilweise 
schon rausgeschnitten worden war. 
Nun sollte auch der Rest entfernt werden und die 
ganze Unterwolle musste auch raus.

Es war eine echte Herausforderung für alle Beteiligten -
 der Fön war mega laut und Bobby
fand das überhaupt nicht lustig. Die Unterwolle wirbelte
durch den Raum und seine Geduld wurde auf eine
harte Probe gestellt. 
Am Ende hat es sich aber gelohnt - danke an die 
charmante und geduldige Hundefriseurin 💝






Bobby sieht um Jahre jünger aus 😉


Die Annäherung an die Katzenbande läuft auch ganz passabel 🙏

Erste Begegnung mit El Catzo 😅



Auch hier findet die Annäherung eher zwischen diesen 
beiden statt. El Catzo hat fast keine Berührungsängste ...
Bei den anderen sieht das noch ganz anders aus 😅

Und wieder ruft die Gassi-Runde ..... 🏃🐶💩












Und nicht selten wird man vom Gesang der Amsel 
in wunderbarer Weise begleitet 💓



Und auch der Garten bietet sich öfter mal an -
eine Augenweide 😍


    



Nicht schlecht - mal wieder Besuch
vom Specht 





Samstag, 8. März 2025

Banditen * Jäger * & Co

 

Heute gibt es endlich mal wieder was zum schauen -
und zwar, was sich alles so in einem naturnahem Garten tummelt. 
Die Videoqualitäten sind nicht wirklich top, 
aber sehenswert allemal ;-)




Anflug einer Kohlmeise



Jagderfolg Habicht - er ist ein sogenannter 
Grifftöter



Buntspecht - kümmert sich auch um
die Beseitigung von Baumschädlingen




Ein Eichelhäher (auch Wächter des Waldes genannt)
auf Stippvisite 






Verboten ist es, einen Waschbären in einer Lebendfalle zu fangen
und woanders wieder auszusetzen. Ist Ihnen ein Waschbär in die Falle
gegangen, müssen Sie ihn direkt vorm Haus wieder freilassen.
Töten Sie ein Tier, machen Sie sich wegen Wilderei und Tierquälerei strafbar!






Mittlerweile wird abends das komplette Vogelfutter weggeräumt
und erst am Morgen wieder für die Vögel rausgehängt.
Somit sind die kleinen Räuber immer nur zeitweilig
zu beobachten. 




Im Garten sind Marder für tierfreundliche Hobbygärtner kein Problem,
denn sie ernähren sich überwiegend von Mäusen, Ratten und Fröschen.
Wichtig:
Er unterliegt nicht dem Artenschutz, dafür jedoch dem Jagdrecht.
Konkret bedeutet dies, dass kein Marder ohne Jagdschein erlegt werden darf,
wohl aber beispielsweise aus dem Motorraum des Fahrzeugs vertrieben. 
Hierbei gilt jedoch zu beachten, dass der Nager nicht gefangen, 
verletzt oder gar getötet werden darf!

Dieser junge Marder ist leider nicht wieder aufgetaucht, dabei waren
sie in all den Jahren regelmäßig hier unterwegs. 




Schleiereulen haben ein herzförmiges Gesicht.
Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Wühlmäusen,
auch Spitzmäuse, Mäuse, Maulwürfe und kleine Ratten.













Hier hat sich eine Waschbärmama mit ihren drei Kids
im Garten getummelt - sie war not amused, 
als wir uns begegnet sind.
Sie hat dies mit einem deutlichen Knurren
zum Ausdruck gebracht. 






Samstag, 22. Oktober 2016

Gartendeko aus Beton III - Blumenkübel mal anders




                                                                   






















  



Blumenkübel
aus 
Beton










Die nächsten Werke aus Beton sind nun endlich fertig.
Diese Blumenkübel werden aus Handtüchern 
hergestellt, die in Beton getränkt werden. 




 Die Handtücher haben nach dem Tränken ein 
ordentliches Gewicht 
und es ist eine ziemliche "Sauerei" - 
aber die Mühe lohnt sich  ;-)
Es werden nicht die letzten Blumenkübel sein!

Blumenkübel nach dem Aushärten ....


.... und farbig gestaltet






                                 













Ein weiteres Rhabarberblatt 


























Aus dem Beton für die Blumenkübel wurden
gleich noch ein paar Trittsteine hergestellt.










Endlich ist auch eine Betonhand gelungen -
vorher sind immer die Finger abgebrochen ...




Es weihnachtet fast schon bissi ....... ;-)


Beton ist vielfältiger, als man denkt - 
es sind bereits weitere Werke in Arbeit ....



Freitag, 7. Oktober 2016

Handwerkeln - Gartenecken neu entdecken




Wenn man einen großen Garten hat und wenig Zeit, 
bleibt doch mal die eine oder andere Ecke
unbearbeitet und/oder eine Baustelle.

Einige dieser "Baustellen" habe ich mir in den
vergangenen Wochen mal vorgenommen
und möchte Euch die Ergebnisse nicht vorenthalten.

Es ist nichts aufregendes, aber teilweise war es dennoch
sehr arbeitsintensiv und sieht nun allemal besser aus als vorher. 

Als erstes war da der Weg durch den Garten. 
Ursprünglich waren es Waschbetonplatten - dann wurde eine
Terrasse gepflastert und der Hauseingang gleich mit.
Der Übergang vom Weg zum Pflaster war nun eher
eine unschöne Stelle für Schmutz und Unkraut.
Irgendwann soll der Weg einheitlich werden - 
nur wann ist noch völlig offen ;-)


Das Zauberwort hieß Steinmosaik - das wollte ich schon 
immer mal ausprobieren. 
Steine gab's im 25 kg Sack und dann ging's los.
Es sind noch jede Menge Steine übrig - 
vielleicht für weitere Projekte .......?!




Der erste Schritt bestand darin, den ganzen Schmutz,
Sand, Unkraut zu entfernen.
Danach muss der Untergrund geprüft werden - 
hier war zum Glück Schotter und Splitt bereits vorhanden.

Für einen Frostschutz sollte man bis zu einer Tiefe 
von mind. 50 cm ausheben .....
Da es sich hier aber nur um einen schmalen Streifen
handelt, wurde der vorhandene Untergrund als tauglich eingestuft ;-)
Eine Verdichtung ist ebenfalls erforderlich, damit ein Absacken
der Deckschicht verhindert wird. Für eine Rüttelplatte war 
der Streifen zu schmal (Gott sei dank ;-) - 
also wurde mit einem Brett und einem Hammer verdichtet.




Damit es am Ende nicht doch Risse im Beton gibt, wurden
zur Stabilität noch Pflastersteine eingebaut.
Eine erste Schicht von Magerbeton wurde eingebracht.
Magerbeton ist eine Mischung aus Zement und 
Betonkies, der eine hohe Belastbarkeit hat.
Nach zwei Tagen ist man auf der sicheren Seite 
und kann weitermachen.


Nachdem die Steine gewaschen und vorsortiert waren, 
wurde eine Trockenübung gelegt.
So sollte das Ergebnis eigentlich aussehen ........




Die Steine wurden wieder entfernt und der Zementmörtel
eingefüllt, in den dann die Steine eingedrückt wurden.
Dabei muss auf die Höhe geachtet werden, damit 
es keine Stolperfallen gibt.

Allerdings hat der Zementmörtel ein ordentliches Volumen,
so dass am Ende nur ein Teil der Steine ihren Platz fanden.
Danach wurde das ganze abgedeckt, da bei 30 Grad
der Beton sonst zu schnell austrocknet
und damit der Aushärtungsprozess beeinträchtigt wird.



Das Ergebnis - nicht ganz wie vorgesehen,
aber allemal besser als zuvor.






Als körperliche "Königsdisziplin"wurden dann an anderer Stelle 
noch Randsteine gesetzt. Eine echte Männerarbeit und nur 
bedingt zur Nachahmung empfohlen (Muskelkater garantiert)!

An dieser Stelle gab es immer wieder kleinere Überschwemmungen, 
wenn es stark regnete und das Wasser über die Regenrinne lief.
Abhilfe sollte eine zweite Reihe Randsteine bringen, die mit Kies
aufgefüllt wird, wo das Wasser dann versickern soll / kann.


Als erstes wurde etwas Erde abgetragen und
eine Rinne gebuddelt. Bei trockenem Wetter keine spaßige Angelegenheit.
Gute Dienste leistete mir dabei ein Zimmermannshammer - 
und auch wenn die Männer jetzt schmunzeln, es hat super funktioniert!



Auf das Zementieren wurde verzichtet, da der Halt 
hier durch das Erdreich völlig ausreichend ist.





Last but not least galt es noch, einen Abschluss zwischen Terrasse und
dem abschüssigen Rasen hinzukriegen.
Die Lösung sind Pflanzsteine und Kies - passend zum Pflaster in Rottönen.






















Fertisch ;-)))



Dienstag, 4. Oktober 2016

Gartendeko aus Beton II - Wurm, Schalen und Trittsteine





Raupe Rita


Es gibt nun endlich die ersten Werkeleien aus Beton.
Nicht alles ist geglückt, aber dennoch ist 
einiges ganz ordentlich geworden.

Ein bisschen Experimentierfreude gehört dazu, 
 denn das richtige Mischungsverhältnis von
Zement, Sand und Wasser entscheidet 
letztendlich, ob es was wird oder nicht.



Verzierungen können direkt in den Beton gedrückt werden -
Muster ebenfalls 






















Auch mit Farben kann man 
sich austoben - 
diese sollten allerdings wetterfest sein. 



















Trittsteine mit Muster - 
der Phantasie 
sind hier keine Grenzen gesetzt