Welcome to the Blog



"Wer Tiere quält
ist unbeseelt
und Gottes guter Geist ihm fehlt,
mag noch so vornehm drein er schaun,
man sollte niemals ihm vertraun."

*** Johann Wolfgang von Goethe***


Donnerstag, 15. Juni 2017

Es brummt und summt ......



....der Sommer im Garten lässt nicht auf sich warten. 
Die warmen Sonnentage überwiegen und die 30 Grad -Marke
wird auch heute wieder erreicht.

Im Garten ist einiges geboten.
So haben sich zu den Erdhummeln inzwischen noch weitere Hummeln gesellt.
Ein Streifen von einem künstlichen Lammfell lag
eigentlich zur Entsorgung auf dem Balkon -



bis ihn die Hummeln als Nest für sich entdeckt haben.

Es gibt in Deutschland um die 36 Hummelarten, 
wobei einige davon bereits sehr selten geworden sind.
Hummeln stehen unter strengem Schutz und sind
Nützlinge für den Garten und die Pflanzen.
Auch sind sie für gewöhnlich friedlich.

Im kommerziellem Obst- und Gemüseanbau werden
sie als Bestäubungsinsekten  eingesetzt und haben damit einen hohen
wirtschaftlichen Anteil - vor allem beim Treibhausanbau von Tomaten.
Dafür werden jährlich weltweit Millionen von Hummelnester künstlich
aufgezogen und an Gemüsebauern versendet. Die wichtigste Art
ist hier dabei die Dunkle Erdhummel. 

Hummeln leben nur einen Sommer, bis etwa September und nur die begatteten
 Jungköniginnen überwintern um im kommenden Frühjahr allein
einen neuen Staat zu gründen. Im Gegensatz zu den Honigbienen, die erst bei 
10 Grad Außentemperatur ausfliegen, fliegen die Hummeln bereits ab 2 Grad aus.

Es ist äußerst spannend, mal nachzulesen, wie so ein Hummelstaat entsteht -
  einfach mal googeln. Ihr werdet staunen - versprochen.

Die Königin, die den ganzen Staat aus dem Nichts aufgebaut hat,
stirbt am Ende, weil sie selbst keine Arbeiterinnen mehr produziert,
die sie mit Nahrung versorgen ....
dafür ist die Nachkommenschaft gesichert ....



Im Hintergrund das Einflugsloch

Ein kurzer Blick ins Nest
Die Bildqualität lässt zu wünschen übrig, aber die Fotos sind mit dem 
Handy entstanden. Wollte die Tiere auch nicht allzu lange bei ihrer Brutpflege stören.
Nun bleibt dieses Restfell für die Hummeln reserviert und eine 
kleine Stärkung in Form von Himbeerhonig mit Wasser steht auch bereit 😊


Hummeltaugliches Nest for ever ;-)






                                                                                                                                                               


         





Weitere Tiere versuchen sich hier häuslich einzurichten ....
allerdings hielt sich meine Begeisterung zunächst in Grenzen,
denn unter dem Rolladen am Küchendachfenster - keine gute Idee. 





Das hat die Wespe wohl nach kurzer Zeit auch so gesehen 
und ist flugs umgezogen - 



unter den Fenstersims vom Schlafzimmerfenster.
Hier stört sie keinen und hat Platz genug für das Nest.

Ja - und dann gab es noch diesen Besucher auf dem Balkon.
Vermutlich angelockt durch das Vogelfutter fand 
sie es doch ganz gemütlich hier oben.

So putzig sie auch sein mag, so muss sie nun 
doch zurück in den Garten!
Dort findet jetzt auch ausschließlich die
Vogelfütterung statt!






















Inzwischen ist sie umgesiedelt und das Futter in der Falle bleibt 
bereits seit Tagen unberührt  *erleichtert bin*
Mit etwas Glück landet sich auch nicht gleich in den 
Pfoten der hier lebenden Katzen.


Und damit die Tiere futtertechnisch nicht zu kurz kommen, 
blüht es auch an allen Ecken und Kanten im Garten .....
















Wasser marsch in der Kräuterspirale, denn ohne Plätschern wäre es nur halb so schön 😉



Montag, 12. Juni 2017

Die beiden letzten "Mohikaner" 😄


Vollmond



Nach einer Abkühlung wird es nun wieder wärmer.
Am Samstag gingen die letzten beiden "Mohikaner" in die Freiheit.
Ihr Husten und die Behandlung hatten zunächst verhindert,
dass sie schon früher ihre Freiheit genießen konnten.
Als es dann soweit war, spielte das Wetter nicht mit, denn 
es regnete in Strömen - ein Wetter, welches Igel nicht unbedingt besonders mögen.


Verflixt und zugeknöpft 😊

Beide haben etwas gemeinsam - sie ließen sich definitiv
nicht dazu überreden, mal aus ihrer "Stachelburg" herauszuschauen. 


            
Franco
          
Franca 

So lange hatte sich noch in keinem Jahr die Auswilderung ausgedehnt - 
aber was ist schon normal. Auch der letzte Winter war 
so ganz anders als sonst ........
Bei fast allen Igeln wurde der Winterschlaf ständig unterbrochen,
mal schlafen dann wieder wach und wieder schlafen .....
so ein hin und her gab es noch nie zuvor.
Einzig Foxi hat bis fast Mitte Mai Winterschlaf gehalten  - 
und zwar durchgehend. Auch das ist ein Rekord! 

Foxi


Die Igelhäuser werden nach wie vor regelmäßig besucht und auch
das Futter findet noch reißenden Absatz.
Dennoch sind wohl schon einige Kameraden abgewandert
und so finden sich nur noch wenige bekannte Stachelträger bei
meinen nächtlichen Rundgängen.
Unter anderem hat sich auch Rusty und Tabea mal wieder
blicken lassen. Gewichtsmäßig haben beide zugelegt *freufreu*


Das Wetter hält sich auch nicht so ganz an die "Spielregeln" 
und macht was es will.
Derweil wechselt es von heiß bis kühl, 
und von trocken bis naß ........

- aber Hauptsache, es füllt dem Bauern
Scheun und Fass.  😉



Kräftiger Wolkenbruch -



und danach ein doppelter Regenbogen - wow





Mittwoch, 7. Juni 2017

Bye bye Luna 💓

Luna 💓

Wir haben bereits Juni und es ist längst Zeit,
alle Igel in die Freiheit zu entlassen.
Luna - bereits seit 2012 in und um meinen Garten-
hat eine Dauerschädigung der Atemwege.
Ende März wurde sie unmittelbar nach
ihrem Winterschlaf gefunden,
behandelt und aufgepäppelt.

Erstaunlich gut hat sie gefressen und sich erholt.
Es wurde nochmals eine Kotprobe in ein Labor 
geschickt, um einen starken Befall von Lungenwürmern 
auszuschließen. Ihre Atmung ist alles andere als normal.
Häufig "zieht" sie nur und kann offenbar auch nicht abhusten. 

Eine Behandlung von Lungenwürmern erfolgt mit Levamisol, 
welches zweimal im Abstand von 48 Stunden exakt dosiert 
gespritzt werden muss. Begleitend sollte immer ein Schleimlöser,
 wie z.Bsp. Bisolvon, gegeben werden, der das abhusten der 
abgestorbenen Lungenwürmer erleichtert. 
Igel können sonst daran ersticken.

Diese große Sorge stand im Raum, denn bei 
einem positiven Befund wäre eine Behandlung unumgänglich gewesen.
Zur großen Erleichterung lag kein Befall vor 😅

Nun hieß es also wieder Abschied nehmen und die 
tapfere kleine Lady in die Freiheit ziehen zu lassen.
Da das Wetter ziemliche Kapriolen machte,
war sie noch einige Tage in einem Freigehege untergebracht.

Als sich die Wetterlage für ein paar Tage stabilisiert hat,
war am 04.06.17  der Tag, um BYE BYE zu sagen.

Da sämtliche Unterschlüpfe im Garten täglich belegt sind,
wurde für sie eine weitere Igel-Unterschlupf-Möglichkeit geschaffen.
Zur Not können hier auch mehrere Stachelkugeln
den Tag verschlafen 😉

Unter dem Spielhaus wurde der ehemalige Sandkasten mit
Stroh zum Unterschlupf umfunktioniert 

Ich hoffe sehr, dass sie auch diesen Sommer in Freiheit
genießen und unversehrt  in und um meinen
Garten leben kann.

Im Laufe der Jahre ist sie mir doch sehr ans Herz gewachsen
und die Freude ist in jedem Jahr riesig, wenn sie wieder auftaucht.
Da fällt es auch einen Tick schwerer, sie in eine Welt zu entlassen,
die inzwischen doch sehr geprägt ist von Gefahren und Rücksichtslosigkeiten
für diese und viele anderen Tiere. 


Zeitgleich ging auch Finchen in die weite und freie Welt.


Finchen 

Ihre Auswilderung verzögerte sich, weil sie nach ihrem
Winterschlaf erneut behandelt werden musste.
Allerdings zieht sie es im Moment noch vor, weiterhin in ihrem
Schlafhaus wohnen zu bleiben, obwohl der Zaun längst entfernt wurde.
Irgendwann wird auch sie sich aufmachen, um neue Gefilde zu
entdecken und wer weiß, ob sie danach wieder mal hier erscheint.......



Herrlicher Klatschmohn - auch wenn's nicht alle mögen -
 i love it!












Sonntag, 28. Mai 2017

Endspurt bei der Auswilderung der Igel - endlich 😆



Trotz trauriger Ereignisse läuft der Alltag weiter -
denn, wie heißt es doch so schön:
"The Show must go on!"

Der Mai steigert sich zur Hochform und es wird 
täglich wärmer. Fast meint er es schon wieder 
zu gut mit den vielen Sonnenstunden
(heute 32 Grad) 🌞

Dennoch - die Igel wollen nun endlich (alle) raus.
Gestern am Abend wurden drei Freigehege geöffnet -
und Cupcake, Tabea und Miss Stigel 
machten sich auf den Weg in die Freiheit.
Es ist immer wieder spannend, wie unterschiedlich sie
diesen Weg beginnen.

Cupcake als alter Draufgänger ist sofort losmarschiert.
Mal hier geschnuppert und mal da und vielleicht ebbes verwundert,
dass ihn kein Zaun mehr behindert, aber forsch voran.

Tabea hat laaaange gebraucht, ihr Häuschen überhaupt zu verlassen.
Dann hat sie sich an einem Holzstamm fast festgebissen - keine Ahnung,
was sie dazu gebracht hat. Danach war sie ständig damit beschäftigt,
sich zu bespeicheln. Das machen Igel wohl häufig bei fremden Gerüchen.
Allerdings wirkt es zunächst sehr befremdlich, wenn der Igel einen kleinen
Hang runter kullert, weil er eisern versucht, sich selbst auf den Rücken zu spucken. 

Miss Stigel dagegen, ganz Dame - macht sich still und leise aus dem Staub.
Sie war in den letzten Tagen soo ungeduldig den Zaun entlanggelaufen,
während draußen schon die ersten Verehrer am Zaun saßen.
Wenn das mal nicht ohne Folgen bleibt *schmunzel*

Cupcake - der Draufgänger




Tabea - die Vorsichtige

Miss Stigel - die Lady

Eine lange und anstrengende Zeit geht langsam zu Ende 
und noch in keinem Jahr war die Saison so heftig, wie diese.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge lässt
man die kleinen Stachelritter ziehen - um dann bei 
jedem Geräusch eines Rasentrimmers zusammenzuzucken
und inständig zu hoffen, dass sie alle unversehrt bleiben.

Bereits seit geraumer Zeit sind in Etappen Igel 
in die Freiheit gegangen, wie z.Bsp. Tapsy (der Bruder von Tabea,
der als 100-Gramm Baby aufgenommen wurde) oder Benji aus dem Ort,
Rusty aus Wallhausen, der Bonsai-Igel Foxi-Floh, 
Fussel, Falco, Foxi, Fips, Florian ......
Über alle zu schreiben würde leider den engen Zeitplan sprengen.

Einige konnten doch nicht an ihrem Fundort zurück,
wie auch Miss Stigel oder Rusty und so werden sie wohl
hier in der Umgebung heimisch werden. 

Unterschlüpfe wurden noch eingerichtet und wie im Winter
war auch hier Improvisation und Kreativität gefragt.
Die vorhandenen Igelhäuser reichen längst nicht mehr aus
und so wurde kurzerhand alles umfunktioniert, was
halbwegs Igeltauglich ist.

Paletten mit Stroh gibt es bereits seit Herbst und nun 
kamen noch eine Waschmaschinentrommel, ein ungenutzter Komposter
ein Mini-Igelhaus und ein Hasenkäfig dazu 😉
Auch wurden bereits eifrig Büsche gepflanzt,
um die Deckung zu optimieren.
Tagsüber sind etliche dieser Unterkünfte belegt und
werden bei großer Sonneneinstrahlung natürlich beschattet.
















Die letzten verbliebenen Igel müssen noch ihre Medikamente verstoffwechseln 
und werden in Kürze ihren "Kollegen" folgen.

Aber ist dann wirklich ein Ende in Sicht? Es wäre zu hoffen!
Bereits vorgestern gab es bereits wieder einen Neuzugang *seufz*

Er bekam den Namen 
Finley  (der Krieger), wegen seiner Verletzung am Ohr.
Im Grunde ist er selbst aber sehr friedlich.

Finley 

Finley saß im Futterhaus, hatte keine Markierung und wog 1065 Gramm.
Beim Absuchen nach Zecken fiel auf, dass er eine dicke Kruste hinter
dem linken Ohr hatte. So wurde er bei besserem Licht näher
unter die buchstäbliche Lupe genommen. 


Eine wahrlich dicke Kruste saß hinter dem Ohr

Nach dem Ablösen der Kruste wurde deutlich, dass es sich um
eine Verletzung handelte  - er hatte ein riesiges Loch im Ohr!



Nach der Reinigung der Wunde und einer Salbe
sieht das Ohr nach zwei Tagen schon
besser aus. Die Wunde scheint zu heilen und 
so könnte er zügig wieder raus in den
beginnenden Sommer.
Das Loch im Ohr wird wohl sein Erkennungsmerkmal bleiben. 



















Freitag, 26. Mai 2017

Warten aufs Sterben - FIP 😪






Es ist Mai und die Natur vollbringt mal wieder ein Wunder - 
denn alles ist grün und blüht. Die Sonne scheint 
und taucht alles in strahlendes Licht.

Leider gibt es auch dunkle Wolken, ebenfalls faszinierend
anzuschauen, aber häufig nichts Gutes verheißend.
Wäre es nur ein Regenschauer, wäre es ein Segen,
aber manchmal hängen sie einem lange nach .....






Das ist Kater Catsolino -


Catsolino - ein außergewöhnlicher Kater




und seine Geschichte wird wohl leider kein Happy End haben ..... *schnief*

Wie alles begann .....

Mein Kater Lucky war damals bereits an FIP 
 erkrankt, als Catsolino erstmals in meinem Garten auftauchte.
FIP -"Feline Infektiöse Peritonitis" wird als ansteckende Bauchfellentzündung
bezeichnet und ist eine virale Infektionskrankheit bei Katzen, die heutzutage
als bedeutendste infektiöse Todesursache bei Katzen anzusehen ist.

Sie entsteht durch die Mutation der Corona-Viren zu FIP-Viren.
Häufig tragen Katzen diesen Virus in sich und entwickeln Antikörper,
bricht die Krankheit aber erstmal aus, ist der Verlauf tödlich!
Bei ihm lag die feuchte (exsudative) FIP vor, die zur Abmagerung 
und gleichzeitig zu starken Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum führt.
Lucky war der Chef des Katzenclans und der Abschied nach vier Wochen
Krankheit war sehr schwer.


Catsolino erschien also im September 2015 zum ersten mal in meinen Garten.
Ausgehungert forderte er lautstark nach Futter.  Er war wohl gerade 
um die 6-7 Monate alt und keiner wusste, wo er herkam oder wo er hingehörte.
Anfangs wollte ich ihn aus vielerlei Gründen nicht füttern .....

Als er aber dann laut miauend beim Nachbarn unter dessen Auto
saß und dieser Nachbar so gar kein Verständnis (mal vorsichtig formuliert :-(
für Katzen hatte, lockte ich in zurück in den Garten und fütterte ihn doch.
Er fraß so gierig, dass man den Eindruck bekam, er hätte wohl schon 
tagelang nichts mehr gefressen. Aber er wollte sich nicht nur satt fressen,
oh nein, er wollte auch ausgiebig schmusen 💓

So ging das von nun an täglich - fast pünktlich zur "vereinbarten" Zeit
erschien er und wollte meistens auch gar nicht mehr gehen.
Die Nächte wurden im Oktober schon kühler und es brach mir 
fast das Herz, ihn immer wieder über den Zaun zu setzen.
Doch meinem kranken Lucky konnte ich nun keinen
neuen Kater "zumuten".
Er lag an seinen letzten Tagen immer unter meinem
stummen Butler und bewegte sich nur noch sehr wenig.




Als mein geliebter Lucky Lucas am 26.10.2015 über die 
Regenbogenbrücke ging, wurde beschlossen, 
Catsolino einen Platz in unserer Katzentruppe zu geben
und damit auch ein Zuhause.

Gesagt getan - er zog bei uns ein. 
Um sich besser einzugewöhnen, hatte er zunächst nur 
durch ein Türgitter Kontakt zu den anderen Stubentigern.
Seltsam war damals allerdings, dass er in der ersten Zeit
fast ausschließlich unter meinem stummen Butler lag.
Da lag sonst eher selten eine Katze, außer Lucky an seinen
letzten Tagen ......

Natürlich konnte er meinen Lucky nicht ersetzen, 
aber es war ein kleiner Trost. Vielleicht kann uns
beim Verlust eines Tieres auch eher ein anderes Tier trösten ......

Catsolino ist ohnehin ein ganz besonderer Kater.
Er war weder auf Krawall aus, noch konnte man 
ihn mit banalen Spielen wie einer "Angel" in Euphorie versetzen. 
Clickern war da schon eher was für den anspruchsvollen Kater,
der inzwischen eine stattliche Größe erreicht hat.
Fraß er damals im Garten noch wahllos alles, 
was Frauchen kredenzte, so wurde er zunehmend wählerischer.
Am allerliebsten das, was Frauchen zu sich nahm 😉
Am Ende landeten wir dann bei Barffutter, was er allerdings
auch nur zeitweise liebte, natürlich nur bestimmte Sorten.





Er fügte sich prächtig in die Katzenriege ein und sein bester
Kumpel wurde Streiky, der im März 2016 zu uns kam.
Die beiden tobten und balgten miteinander um anschließend
nebeneinander ein Schläfchen zu halten. 
Sie sind ein Herz und eine Seele 💕



Bereits 2016 best Friends 


Allerdings gab es des öfteren Auffälligkeiten, die nichts
Gutes erahnen ließen. Catsolino hatte mehrfach Fieberschübe -
bis über 40 Grad und immer über viele Tage.

Als er vor 2 Wochen wieder fieberte, war eine Blutuntersuchung fällig.
Er wurde auf FIV, Leukose und FIP getestet. Wobei FIP nur durch
verschiedene Parameter der Blutwerte vermutet werden kann.
Ein entscheidender Wert war allerdings noch im Normalbereich,
so dass die Hoffnung groß war, dass auch diesmal alles gut ausgeht.






Dem war aber leider nicht so. Bereits 10 Tage nach dem Bluttest 
zeigte sich deutlich der typische Wasserbauch.
Beim Ultraschall wurde das Ausmaß deutlich.
Ein entscheidender Indikator für den Ausbruch der Krankheit war
sicher sein geschwächtes Immunsystem.


Erschöpft nach dem Tierarztbesuch und der Ultraschall-Untersuchung

Inzwischen schläft er viel und Bewegung scheint ihn
sehr anzustrengen. Nur langsam wechselt er 
seine Schlafplätze und bewegt sich eher in Zeitlupe.
Die Krankheit schreitet schnell voran .....

Auch jetzt lässt Streiky seinen Kumpel nicht im Stich -
und pendelt immer zwischen Frauchen und Catsolino
hin und her

Unfassbar, dass er nun den gleichen Weg geht
wie mein Lucky - und das mit gerade mal 2 Jahren 😕

Nun bleibt mir nur, ihn zu begleiten bis zu seiner
letzten Reise und es lässt sich nicht in Worte fassen,
was das bedeutet.


😭