Welcome to the Blog


Die Gefahren für unseren einheimischen Braunbrustigel

sind vielfältig und er gerät zunehmend in große Not.

Darum kümmere ich mich mit viel Herzblut bereits seit

über 10 Jahren u.a. um diese bedrohte Tierart.

Fast 500 Tiere wurden mittlerweile aufgezogen, behandelt,

gepäppelt, medizinisch versorgt und überwintert.

Es kostet enorm viel Zeit, Kraft, Geld und jede Menge Nerven,

aber jedes einzelne kleine Leben ist es wert!

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Halloween 2019 🎃




🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃




Sieht total easy aus, aber das täuscht 😅





Das schönste an Halloween ist das Schnitzen
der Kürbisse mit den Kids 🎃




Vorlagen waren gestern - inzwischen werden eigene Kreationen geschnitzt 😁👍







🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃




Mittwoch, 30. Oktober 2019

Igel-Nothilfe-Taubertal geht in die Verlängerung 💪




   


Trotz einiger Hindernisse, Widrigkeiten und Engpässe - 
es geht weiter mit der Igel-Nothilfe-Taubertal 👍

Wie bereits mehrfach in meinen Posts erwähnt, 
werden die Notfälle immer mehr und immer aufwendiger. 
Die Tiere sind in immer schlechterer Verfassung, es gibt immer 
mehr verwaiste Igelsäuglinge und Babys, deren Aufzucht
ungleich aufwendiger ist, als bei adulten Tieren 
und ein Ende ist nicht in Sicht. 

Dennoch sind die Kapazitäten und die Mittel begrenzt
und können nicht mehr ohne weiteres aufgebracht werden. 
Einzig aus diesem Grund bin auch ich inzwischen auf Spenden 
für die Igel angewiesen. 

Selbst ein zusätzlicher Nebenjob und Besuche auf Flohmärkten
reichen nicht annähernd aus, um die Kosten zu decken. 
In all den Jahren habe ich alles allein bestritten, dann und wann kam 
eine Spende von Igelfindern oder gar aus dem Freundes- und Bekanntenkreis.
Das war und ist großartig und ermöglicht, die eine oder 
andere Tierarztrechnung zu begleichen 🙏

Doch auch die Futterkosten schlagen enorm zu Buche - 
immerhin benötigen Igel eine abwechslungsreiche Kost, wie z.Bsp.
 hochwertiges Katzennassfutter, Rührei, Rinderhack, Hühnerflügel ....

Auch wenn es häufig auf Unverständnis stößt, einseitiges Billigfutter
ist definitiv keine Lösung und verkürzt die eh schon
halbierte Lebenserwartung der Igel und ist somit keine Option.

Auch andere Kosten stehen an - 
wie z.Bsp. die Fertigstellung eines Raumes für eine kleine Krankenstation.
Aus Platzgründen wären Schrankgehege optimal, aber leider im Moment
nicht finanzierbar. Auch eine Sanierung der Außengehege 
wäre notwendig, denn diese haben nun schon viele Jahre viele Igel beherbergt 
und jedem Wetter getrotzt, aber die Materialermüdung ist deutlich sichtbar.

Um das alles weiterhin stemmen zu können, wird es in 
Kürze einen Post über die Möglichkeiten geben, 
die Igel und meine Arbeit für diese Tiere zu unterstützen. 
Im Voraus herzlichen Dank für Euer Verständnis 💗






🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾


Samstag, 26. Oktober 2019

In Memory of Lucky Lucas 🐾🌈🌟😥💔🐾




🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾









🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾




Unvergessen ! 🌈🌟😥







Freitag, 25. Oktober 2019

Auf verlorenem Posten .....

Ruhe vor dem "Sturm"


Dieses Sommerfoto zeigt noch die Umgebung, wie sie war - 
bevor mit großem Gerät angerückt wurde. 

Bereits im letzten Jahr begannen die Baumaßnahmen für ein 
neues Wohngebiet. Es wurde gebaggert was das Zeug hält
und ringsherum wurde gnadenlos alles platt gemacht. 

Für die wildlebenden Tiere, wie Insekten, Vögel und Igel 
ein Desaster. Nicht allein für die Bauplätze muss die
Natur weichen, nein großzügig wird auch drumherum alles
niedergewalzt. 

In diesem Sommer ist nun die Straße dran - die Kanalisation
und neue Wasserversorgung - alles muss im Boden verlegt
und erneuert werden. 

Metertiefe Krater tun sich auf - seit Wochen ohrenbetäubender Lärm
und jegliche Grünstreifen rund um die Strassen werden 
kurzerhand umgepflügt und beseitigt. 
Um alles schöner zu gestalten, werden ohnehin Gehwege
verlegt, die kein Grün "dulden".



                                       



                               Sicher sind viele Baumaßnahmen nicht unbedingt zu vermeiden,                                  aber oft bleibt großräumig kein Stein auf dem anderen.

Direkt betroffen ist Knöpfchen - eine Igelin die
von Anja aus WÜ-Lengfeld zu mir kam im Mai 2018.
Einige Wochen später wurde sie hier ausgewildert und erschien
erst wieder im Frühjahr 2019 mit jeder Menge Capillaria und 
Lungenwürmern im Gepäck. Nach erfolgreicher Behandlung
ging sie Ende Mai 2019 wieder zurück in die Freiheit.

Knöpfchen

Sie blieb im Umfeld und bald war deutlich zu erkennen, 
dass sie wohl Jungtiere säugt. Sie hatte stark an 
Gewicht verloren und kam immer auf dem Grünstreifen
neben der Strasse von einem Nachbargrundstück an die Futterstellen.

Mit großer Sorge konnte ich sie des öfteren bei diesem Manöver 
beobachten, aber nicht eingreifen, denn das würde ihren
Nachwuchs in Gefahr bringen. 

So nach und nach kamen dann die, noch unbeholfenen Jungtiere
ebenfalls in den Garten und wurden aufgenommen.
Unter anderen Umständen hätte für die größeren vielleicht 
eine Zufütterung ausgereicht, aber die Baugruben wurden immer 
breiter und der Grünstreifen neben der Strasse war abgegraben 😒
Die letzten beiden Nachzügler hatten die Lehmbatzen aus der
Baustelle im Stachelkleid hängen und zu guter Letzt 
sind beide auch stark am Husten.

Knöpfchen hat sich inzwischen in einem Schlafhaus auf dem Grundstück
einquartiert und auch sie hustet. Eine Untersuchung der Kotprobe 
wird zeigen, ob auch bei ihr noch eine Behandlung vor dem 
Winterschlaf notwendig wird. 

Florian pendelte auch immer zu einem  Grundstück am Ende der Strasse -
dort hatte er sich neben einigen Hasenställen einquartiert.
Regelmäßig kam er an die Wasserstellen und natürlich auch 
ins Futterhaus - allerdings ist er nun schon seit längerer
Zeit nicht mehr aufgetaucht 😶
Bleibt zu hoffen, dass es dafür eine andere Erklärung gibt ......

Florian lebt seit 2016 rund um meinen Garten 




 

    
Eines steht jedenfalls jetzt schon fest - für die Igel -
wird es eng - sehr eng! 😰

Das Dilemma ist - überall wird gebaut -
da reißen es die Sonnenblumen
an den Bachrändern leider auch nicht mehr raus 😥






Samstag, 19. Oktober 2019

Schon wieder Herbst ....😅

Herbstfarben 



Rasend schnell ist die Zeit vergangen - wir haben bereits wieder Herbst 
und die letzte Mammut-Saison mit Igeln ließ so gut wie keine Zeit,
hier Texte oder Bilder zu posten - leider 😞

Im Frühjahr waren es 25 Igel, davon hatten 20 Igel überwintert
und dann kamen noch 5 kranke Aufwacher dazu.
Es war die härteste Saison bis dato und hat alles abverlangt.
Viel Trauriges, aber auch Erfolgsgeschichten, 
von denen die eine oder andere noch hier zu lesen sein wird. 

Nahtlos über das ganze Jahr verteilt waren Igel in Pflege, 
wegen Verletzungen und Krankheiten. Die meisten konnten
wieder in die Freiheit und für einige kam leider jede Hilfe zu spät 😢

Aktuell sind 9 Igelkinder in Pflege und natürlich gibt es auch 
noch Frieda und etliche freilebende Igel im Garten,
für die Winterquartiere gerichtet sind und die 
noch immer zugefüttert werden. 😊💓

Der kleinste Notfall ist Leila - sie kam mit 148 Gramm und da sie 
von über zehn möglichen Unterbringungsstellen niemand nehmen 
wollte, sollte sie wieder ausgesetzt werden 😕
Das wäre ihr Todesurteil gewesen, denn Leila frisst noch immer
nicht komplett allein und schon gar kein Katzenfutter o.ä. pur. 






Nicht nur der Arbeitsaufwand war enorm im letzten Winter, 
nein - auch die Kosten für Futter und Medikamente 
überstiegen alles bisher dagewesene.

Der Hinweis auf die Kosten zeigt bei den Findern häufig, 
dass sie so gar keine Ahnung haben, wer das alles finanziert
und die Kosten trägt.  Von öffentlicher Hand gibt es keinerlei
Unterstützung oder Zuschüsse - es muss alles aus privaten Mitteln 
bestritten werden 😵 Auch steht für die meisten Finder 
im Vordergrund, das Tier abzugeben.

Wie beim letzten Notfall, bei dem man großzügig 3 Dosen Billigkatzenfutter 
und ein halbes Pfund Hackfleisch, welches um 30 % reduziert war 
wegen MHD, mitgebracht hatte. 😦😶👍

An dieser Stelle möchte ich mal darauf hinweisen, dass die Verantwortung 
für ein Tier mit der Aufnahme nicht erledigt ist, sondern die
Verantwortung fängt dann eigentlich erst richtig an!!!

Natürlich gibt es auch super Igelfinder, die entweder selbst die Pflege
übernehmen und keine Kosten und Mühen scheuen, oder 
aber einen Teil der Futter- und Medikamentenkosten übernehmen.
Diesen sei hier mal ein ganz großes Dankeschön ausgesprochen 💗👍

Doch muss leider erwähnt werden, dass dies nur einige wenige sind. 
Auch die Anspruchshaltung mancher Igelfinder ist häufig sehr 
fragwürdig und man erlebt Dinge, die vielleicht ein
andern Mal Thema sein werden. 

Fazit ist, dass jeder Igelpfleger zwangsläufig auf Spenden 
angewiesen ist, sofern er nicht selbst über große
finanzielle Mittel verfügt. 

Wenn also jeder Finder nur etwas für das eigens gefundene Tier dazu geben würde,
wäre es auch für so manchen Igelpäppler möglich, 
den Tieren adäquat zu helfen, ohne permanent über seine eigenen
Grenzen gehen zu müssen 😌


🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾