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Die Gefahren für unseren einheimischen Braunbrustigel

sind vielfältig und er gerät zunehmend in große Not.

Darum kümmere ich mich mit viel Herzblut bereits seit

über 10 Jahren u.a. um diese bedrohte Tierart.

Fast 500 Tiere wurden mittlerweile aufgezogen, behandelt,

gepäppelt, medizinisch versorgt und überwintert.

Es kostet enorm viel Zeit, Kraft, Geld und jede Menge Nerven,

aber jedes einzelne kleine Leben ist es wert!

Freitag, 2. März 2018

Winter mit sibirischer Kälte

Vollmond bei Eiseskälte 


War im letzten Post noch von "empfindlicher Kälte" die Rede, 
so haben wir inzwischen eiskalte Tage und Nächte mit Dauerfrost.
Im Wetterbericht wird von der "Russenpeitsche" oder dem "Sibirischen Tiger" 
gesprochen und gemeint sind Minusgrade im zweistelligen Bereich.
Bei uns waren es in der vergangenen Nacht  minus 12 Grad,
aber in einigen Gegenden wohl bis minus 20 Grad.
Und bei strahlendem Sonnenschein sorgt der Ostwind dafür,
dass es sich noch kälter anfühlt, als es ohnehin schon ist. 

Die Igel sind noch im Winterschlaf. Einzig Stella hat mal
kurz ihr Schlafhaus im Freigehege im Garten verlassen.
Dies könnte allerdings auch mit den Tiefbauarbeiten zusammenhängen,
die letzte Woche direkt an der Grundstücksgrenze stattgefunden haben.
Tagelang ein Höllenlärm, bei dem der Boden vom schwerem Gerät
nur so bebte. Leider nicht so toll für die Tierwelt, ob Igel oder Vögel.

Es entstehen neue Bauplätze und somit verschwindet wieder Lebensraum,
der von vielen Tieren genutzt wurde. Für die Igel wird das ganz sicher
 nicht ohne Folgen bleiben ...... 😒 😕😢





Früher Landschaft so weit das Auge reicht - heute Baustelle so weit das Auge reicht ......

          



Auch friert bei dieser Kälte das frische Trinkwasser binnen kurzer Zeit wieder ein 😰
Obwohl die Schlafhäuser alle bis unters Dach mit Stroh befüllt sind,
habe ich Sorge. Also wurden sämtliche Decken zusammengesucht und alle
Igelhäuser zusätzlich gegen die Kälte geschützt.

Zum Wochenende soll es dann wieder milder werden und das 
macht die Wasserversorgung auch für die Vögel wieder einfacher.
Mehrmals täglich wurden die Vogeltränken aufgetaut und mit frischen Wasser 
befüllt, da die Vögel bereits nach kurzer Zeit wieder auf gefrorenem Eis sitzen. 
Sie picken ins Eis und es ist nicht zu übersehen, dass sie dringend Wasser
suchen und brauchen.


Bei diesen beiden Schwänen gab es zunächst sogar die Befürchtung, 
dass sie festgefroren sein könnten, aber glücklicherweise wurde versichert, 
dass dem nicht so sei und man regelmäßig nach ihnen schaut.
Bleibt zu hoffen, dass das auch so bleibt. 


















Nun muss nur noch Timmy, der kleine Pechvogel, in den Winterschlaf.
Die Behandlung ist jetzt abgeschlossen und nun dürften auch 
alle Medikamente verstoffwechselt sein. 
Er wird Morgen in sein Freigehege umziehen und mit etwas Glück
geht er noch in den Winterschlaf, bevor es wesentlich milder wird.



Dieses niedliche Foto hat Lisa bei ihrem letzten Besuch geschossen 😊

Während hier überhaupt kein Schnee liegt, genießt Ronja
einige Kilometer weiter doch etwas weiße Pracht bei 
ausgiebigen Spaziergängen mit ihrem Herrchen 😃



Ronja liebt Schnee 


Währenddessen genießt Streiky immer öfter die Aussicht von der 
kuscheligen Fensterbank aus 🐾




Streiky lässt sich hier am liebsten die Sonne auf den Pelz scheinen.



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