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Die Gefahren für unseren einheimischen Braunbrustigel

sind vielfältig und er gerät zunehmend in große Not.

Darum kümmere ich mich mit viel Herzblut bereits seit

über 10 Jahren u.a. um diese bedrohte Tierart.

Über 200 Tiere wurden mittlerweile aufgezogen, behandelt,

gepäppelt, medizinisch versorgt und überwintert.

Es kostet enorm viel Zeit, Kraft, Geld und jede Menge Nerven,

aber jedes einzelne kleine Leben ist es wert!

Montag, 5. Januar 2015

Igel und Schnee - tut meistens weh .....

Mira, die Igeldame aus der Schneewehe


 
Am 27.12.2014 kommt ein Anruf, dass ein kleiner Igel in
einer Schneewehe gesichtet wurde. Es hatte 30 cm geschneit und 
die Temperaturen waren frostig.
 
Die Finderin Maria ist eine gute Bekannte, die sich noch abends auf den
Weg macht und den kleinen Kameraden bringt.
Trotz Wärmflasche wird das Futter auch nach Stunden
nicht angerührt.
 
Das ist leider bis heute noch nicht optimal. Er muss immer wieder
zwangsgefüttert werden, da er Gewicht verliert. Neben Antibiose und
Aufbaumittel wird Kot gesammelt und eingeschickt.
Der Befund ergibt einen massiven Befall mit Lungenwürmern
und Darmhaarwürmern!
Im Grunde das Übliche, jedenfalls in diesem Winter.
 
Wenn alles gut geht, kann der erste Igel - Benny - bald seinen zweiten
Versuch für den Winterschlaf starten. In diesem Jahr mussten einige
der Stachelritter mehrfach behandelt werden und somit sind seit
ihrer Aufnahme schon einige Wochen vergangen.
Die Zeit läuft, dennoch müssen die Medikamente erst
verstoffwechselt werden. Dafür benötigt der Organismus 8 - 10 Tage.
 
Nun sind es mittlerweile 8 stachelige Patienten, die es zu versorgen gilt.
Wie heißt es doch so schön:  Und erstens kommt es anders,
und zweitens als man denkt ;-)
 
 
 
 
Und wenn die Zeit es zulässt, reicht es auch noch für einen herrlichen
Winterspaziergang mit der besten Freundin ! *freufreu*